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А  Б  В  Г  Д  Е  Ж  З  И  Й  К  Л  М  Н  О  П  Р  С  Т  У  Ф  Х  Ц  Ч  Ш  Щ  Э  Ю  Я  A-Z

 

wir, m?gen wir auch sein was immer, zumindest jetzt Ihnen gegen?ber freie M?nner sind, das ist kein kleines ?bergewicht. Trotzdem sind wir bereit, falls Sie Geld haben, Ihnen ein kleines Fr?hst?ck aus dem Kaffeehaus dr?ben zu bringen.«
Ohne auf dieses Angebot zu antworten, stand K. ein Weilchen lang still. Vielleicht w?rden ihn die beiden, wenn er die T?r des folgenden Zimmers oder gar die T?r des Vorzimmers ?ffnete, gar nicht zu hindern wagen, vielleicht w?re es die einfachste L?sung des Ganzen, da? er es auf die Spitze trieb. Aber vielleicht w?rden sie ihn doch packen und, war er einmal niedergeworfen, so war auch alle ?berlegenheit verloren, die er jetzt ihnen gegen?ber in gewisser Hinsicht doch wahrte. Deshalb zog er die Sicherheit der L?sung vor, wie sie der nat?rliche Verlauf bringen mu?te, und ging in sein Zimmer zur?ck, ohne da? von seiner Seite oder von Seite der W?chter ein weiteres Wort gefallen w?re.
Er warf sich auf sein Bett und nahm vom Waschtisch einen sch?nen Apfel, den er sich gestern abend f?r das Fr?hst?ck vorbereitet hatte. Jetzt war er sein einziges Fr?hst?ck und jedenfalls, wie er sich beim ersten gro?en Bissen versicherte, viel besser, als das Fr?hst?ck aus dem schmutzigen Nachtcaf? gewesen w?re, das er durch die Gnade der W?chter h?tte bekommen k?nnen. Er f?hlte sich wohl und zuversichtlich, in der Bank vers?umte er zwar heute vormittag seinen Dienst, aber das war bei der verh?ltnism??ig hohen Stellung, die er dort einnahm, leicht entschuldigt. Sollte er die wirkliche Entschuldigung anf?hren? Er gedachte es zu tun. W?rde man ihm nicht glauben, was in diesem Fall begreiflich war, so konnte er Frau Grubach als Zeugin f?hren oder auch die beiden Alten von dr?ben, die wohl jetzt auf dem Marsch zum gegen?berliegenden Fenster waren. Es wunderte K., wenigstens aus dem Gedankengang der W?chter wunderte es ihn, da? sie ihn in das Zimmer getrieben und ihn hier allein gelassen hatten, wo er doch zehnfache M?glichkeit hatte, sich umzubringen. Gleichzeitig allerdings fragte er sich, diesmal aus seinem Gedankengang, was f?r einen Grund er haben k?nnte, es zu tun. Etwa weil die zwei nebenan sa?en und sein Fr?hst?ck abgefangen hatten? Es w?re so sinnlos gewesen, sich umzubringen, da? er, selbst wenn er es h?tte tun wollen, infolge der Sinnlosigkeit dazu nicht imstande gewesen w?re. W?re die geistige Beschr?nktheit der W?chter nicht so auffallend gewesen, so h?tte man annehmen k?nnen, da? auch sie, infolge der gleichen ?berzeugung, keine Gefahr darin gesehen h?tten, ihn allein zu lassen. Sie mochten jetzt, wenn sie wollten, zusehen, wie er zu einem Wandschr?nkchen ging, in dem er einen guten Schnaps aufbewahrte, wie er ein Gl?schen zuerst zum Ersatz des Fr?hst?cks leerte und wie er ein zweites Gl?schen dazu bestimmte, sich Mut zu machen, das letztere nur aus Vorsicht f?r den unwahrscheinlichen Fall, da? es n?tig sein sollte.
Da erschreckte ihn ein Zuruf aus dem Nebenzimmer derartig, da? er mit den Z?hnen ans Glas schlug. »Der Aufseher ruft Sie!« hie? es. Es war nur das Schreien, das ihn erschreckte, dieses kurze, abgehackte, milit?rische Schreien, das er dem W?chter Franz gar nicht zugetraut h?tte. Der Befehl selbst war ihm sehr willkommen. »Endlich!« rief er zur?ck, versperrte den Wandschrank und eilte sofort ins Nebenzimmer. Dort standen die zwei W?chter und jagten ihn, als w?re das selbstverst?ndlich, wieder in sein Zimmer zur?ck. »Was f?llt Euch ein?« riefen sie. »Im Hemd wollt Ihr vor den Aufseher? Er l??t Euch durchpr?geln und uns mit!« »La?t mich, zum Teufel!« rief K., der schon bis zu seinem Kleiderkasten zur?ckgedr?ngt war, »wenn man mich im Bett ?berf?llt, kann man nicht erwarten, mich im Festanzug zu finden.« »Es hilft nichts«, sagten die W?chter, die immer, wenn K. schrie, ganz ruhig, ja fast traurig wurden und ihn dadurch verwirrten oder gewisserma?en zur Besinnung brachten. »L?cherliche Zeremonien!« brummte er noch, hob aber schon einen Rock vom Stuhl und hielt ihn ein Weilchen mit beiden H?nden, als unterbreite er ihn dem Urteil der W?chter. Sie sch?ttelten die K?pfe. »Es mu? ein schwarzer Rock sein«, sagten sie. K. warf daraufhin den Rock zu Boden und sagte – er wu?te selbst nicht, in welchem Sinne er es sagte –: »Es ist doch noch nicht die Hauptverhandlung.« Die W?chter l?chelten, blieben aber bei ihrem: »Es mu? ein schwarzer Rock sein.« »Wenn ich dadurch die Sache beschleunige, soll es mir recht sein«, sagte K., ?ffnete den Kleiderkasten, suchte lange unter den vielen Kleidern, w?hlte sein bestes schwarzes Kleid, ein Jackettkleid, das durch seine Taille unter den Bekannten fast Aufsehen gemacht hatte, zog nun auch ein anderes Hemd hervor und begann, sich sorgf?ltig anzuziehen. Im geheimen glaubte er, eine Beschleunigung des Ganzen damit erreicht zu haben, da? die W?chter vergessen hatten, ihn zum Bad zu zwingen. Er beobachtete sie, ob sie sich vielleicht daran doch erinnern w?rden, aber das fiel ihnen nat?rlich gar nicht ein, dagegen verga? Willem nicht, Franz mit der Meldung, da? sich K. anziehe, zum Aufseher zu schicken.
Als er vollst?ndig angezogen war, mu?te er knapp vor Willem durch das leere Nebenzimmer in das folgende Zimmer gehen, dessen T?r mit beiden Fl?geln bereits ge?ffnet war. Dieses Zimmer wurde, wie K. genau wu?te, seit kurzer Zeit von einem Fr?ulein B?rstner, einer Schreibmaschinistin, bewohnt, die sehr fr?h in die Arbeit zu gehen pflegte, sp?t nach Hause kam und mit der K. nicht viel mehr als die Gru?worte gewechselt hatte. Jetzt war das Nachttischchen von ihrem Bett als Verhandlungstisch in die Mitte des Zimmers ger?ckt, und der Aufseher sa? hinter ihm. Er hatte die Beine ?bereinandergeschlagen und einen Arm auf die R?ckenlehne des Stuhles gelegt.
In einer Ecke des Zimmers standen drei junge Leute und sahen die Photographien des Fr?ulein B?rstner an, die in einer an der Wand aufgeh?ngten Matte steckten. An der Klinke des offenen Fensters hing eine wei?e Bluse. Im gegen?berliegenden Fenster lagen wieder die zwei Alten, doch hatte sich ihre Gesellschaft vergr??ert, denn hinter ihnen, sie weit ?berragend, stand ein Mann mit einem auf der Brust offenen Hemd, der seinen r?tlichen Spitzbart mit den Fingern dr?ckte und drehte. »Josef K.?« fragte der Aufseher, vielleicht nur um K.s zerstreute Blicke auf sich zu lenken. K. nickte. »Sie sind durch die Vorg?nge des heutigen Morgens wohl sehr ?berrascht?« fragte der Aufseher und verschob dabei mit beiden H?nden die wenigen Gegenst?nde, die auf dem Nachttischchen lagen, die Kerze mit Z?ndh?lzchen, ein Buch und ein Nadelkissen, als seien es Gegenst?nde, die er zur Verhandlung ben?tige. »Gewi?«, sagte K., und das Wohlgef?hl, endlich einem vern?nftigen Menschen gegen?berzustehen und ?ber seine Angelegenheit mit ihm sprechen zu k?nnen, ergriff ihn. »Gewi?, ich bin ?berrascht, aber ich bin keineswegs sehr ?berrascht.« »Nicht sehr ?berrascht?« fragte der Aufseher und stellte nun die Kerze in die Mitte des Tischchens, w?hrend er die anderen Sachen um sie gruppierte. »Sie mi?verstehen mich vielleicht«, beeilte sich K. zu bemerken. »Ich meine« – hier unterbrach sich K. und sah sich nach einem Sessel um. »Ich kann mich doch setzen?« fragte er. »Es ist nicht ?blich«, antwortete der Aufseher. »Ich meine«, sagte nun K. ohne weitere Pause, »ich bin allerdings sehr ?berrascht, aber man ist, wenn man drei?ig Jahre auf der Welt ist und sich allein hat durchschlagen m?ssen, wie es mir beschieden war, gegen ?berraschungen abgeh?rtet und nimmt sie nicht zu schwer. Besonders die heutige nicht.« »Warum besonders die heutige nicht?« »Ich will nicht sagen, da? ich das Ganze f?r einen Spa? ansehe, daf?r scheinen mir die Veranstaltungen, die gemacht wurden, doch zu umfangreich. Es m??ten alle Mitglieder der Pension daran beteiligt sein und auch Sie alle, das ginge ?ber die Grenzen eines Spa?es. Ich will also nicht sagen, da? es ein Spa? ist.« »Ganz richtig«, sagte der Aufseher und sah nach, wieviel Z?ndh?lzchen in der Z?ndh?lzchenschachtel waren. »Andererseits aber«, fuhr K. fort und wandte sich hierbei an alle und h?tte gern sogar die drei bei den Photographien sich zugewendet, »andererseits aber kann die Sache auch nicht viel Wichtigkeit haben. Ich folgere das daraus, da? ich angeklagt bin, aber nicht die geringste Schuld auffinden kann, wegen deren man mich anklagen k?nnte. Aber auch das ist nebens?chlich, die Hauptfrage ist, von wem bin ich angeklagt? Welche Beh?rde f?hrt das Verfahren? Sind Sie Beamte? Keiner hat eine Uniform, wenn man nicht Ihr Kleid« – hier wandte er sich an Franz – »eine Uniform nennen will, aber es ist doch eher ein Reiseanzug. In diesen Fragen verlange ich Klarheit, und ich bin ?berzeugt, da? wir nach dieser Klarstellung voneinander den herzlichsten Abschied werden nehmen k?nnen.« Der Aufseher schlug die Z?ndh?lzchenschachtel auf den Tisch nieder. »Sie befinden sich in einem gro?en Irrtum«, sagte er. »Diese Herren hier und ich sind f?r Ihre Angelegenheit vollst?ndig nebens?chlich, ja wir wissen sogar von ihr fast nichts. Wir k?nnten die regelrechtesten Uniformen tragen, und Ihre Sache w?rde um nichts schlechter stehen. Ich kann Ihnen auch durchaus nicht sagen, da? Sie angeklagt sind oder vielmehr, ich wei? nicht, ob Sie es sind. Sie sind verhaftet, das ist richtig, mehr wei? ich nicht. Vielleicht haben die W?chter etwas anderes geschw?tzt, dann ist es eben nur Geschw?tz gewesen. Wenn ich nun aber auch Ihre Fragen nicht beantworte, so kann ich Ihnen doch raten, denken Sie weniger an uns und an das, was mit Ihnen geschehen wird, denken Sie lieber mehr an sich. Und machen Sie keinen solchen L?rm mit dem Gef?hl Ihrer Unschuld, es st?rt den nicht gerade schlechten Eindruck, den Sie im ?brigen machen. Auch sollten Sie ?berhaupt im Reden zur?ckhaltender sein, fast alles, was Sie vorhin gesagt haben, h?tte man auch, wenn Sie nur ein paar Worte gesagt h?tten, Ihrem Verhalten entnehmen k?nnen, au?erdem war es nichts f?r Sie ?berm??ig G?nstiges.« K. starrte den Aufseher an. Schulm??ige Lehren bekam er hier von einem vielleicht j?ngeren Menschen? F?r seine Offenheit wurde er mit einer R?ge bestraft? Und ?ber den Grund seiner Verhaftung und ?ber deren Auftraggeber erfuhr er nichts? Er geriet in eine gewisse Aufregung, ging auf und ab, woran ihn niemand hinderte, schob seine Manschetten zur?ck, bef?hlte die Brust, strich sein Haar zurecht, kam an den drei Herren vor?ber, sagte: »Es ist ja sinnlos«, worauf sich diese zu ihm umdrehten und ihn entgegenkommend, aber ernst ansahen und machte endlich wieder vor dem Tisch des Aufsehers halt. »Der Staatsanwalt Hasterer ist mein guter Freund«, sagte er, »kann ich ihm telephonieren?«, »Gewi?«, sagte der Aufseher, »aber ich wei? nicht, welchen Sinn das haben sollte, es m??te denn sein, da? Sie irgendeine private Angelegenheit mit ihm zu besprechen haben.« »Welchen Sinn?« rief K., mehr best?rzt als ge?rgert. »Wer sind Sie denn? Sie wollen einen Sinn und f?hren dieses Sinnloseste auf, das es gibt? Ist es nicht zum Steinerweichen? Die Herren haben mich zuerst ?berfallen, und jetzt sitzen oder stehen sie hier herum und lassen mich vor Ihnen die Hohe Schule reiten. Welchen Sinn es h?tte, an einen Staatsanwalt zu telephonieren, wenn ich angeblich verhaftet bin? Gut, ich werde nicht telephonieren.« »Aber doch«, sagte der Aufseher und streckte die Hand zum Vorzimmer aus, wo das Telephon war, »bitte, telephonieren Sie doch.« »Nein, ich will nicht mehr«, sagte K. und ging zum Fenster. Dr?ben war noch die Gesellschaft beim Fenster und schien nur jetzt dadurch, da? K. ans Fenster herangetreten war, in der Ruhe des Zuschauens ein wenig gest?rt. Die Alten wollten sich erheben, aber der Mann hinter ihnen beruhigte sie. »Dort sind auch solche Zuschauer«, rief K. ganz laut dem Aufseher zu und zeigte mit dem Zeigefinger hinaus. »Weg von dort«, rief er dann hin?ber. Die drei wichen auch sofort ein paar Schritte zur?ck, die beiden Alten sogar noch hinter den Mann, der sie mit seinem breiten K?rper deckte und, nach seinen Mundbewegungen zu schlie?en, irgend etwas auf die Entfernung hin Unverst?ndliches sagte. Ganz aber verschwanden sie nicht, sondern schienen auf den Augenblick zu warten, in dem sie sich unbemerkt wieder dem Fenster n?hern k?nnten. »Zudringliche, r?cksichtslose Leute!« sagte K., als er sich ins Zimmer zur?ckwendete. Der Aufseher stimmte ihm m?glicherweise zu, wie K. mit einem Seitenblick zu erkennen glaubte. Aber es war ebensogut m?glich, da? er gar nicht zugeh?rt hatte, denn er hatte eine Hand fest auf den Tisch gedr?ckt und schien die Finger ihrer L?nge nach zu vergleichen. Die zwei W?chter sa?en auf einem mit einer Schmuckdecke verh?llten Koffer und rieben ihre Knie. Die drei jungen Leute hatten die H?nde in die H?ften gelegt und sahen ziellos herum. Es war still wie in irgendeinem vergessenen B?ro. »Nun, meine Herren«, rief K., es schien ihm einen Augenblick lang, als trage er alle auf seinen Schultern, »Ihrem Aussehen nach zu schlie?
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